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Vererben zugunsten behinderter Menschen Die Broschüre „Das Testament„ wurde mit dem ASBH-Brief 4/2008 (Vereinzeitschrift der ASBH) überreicht. Die Broschüre kann eine wichtige Hilfe sein, wenn Eltern die Zukunft planen, besonders die Zukunft der Menschen mit Spina bifida und/oder Hydrocephalus. Denn die meisten von ihnen werden einmal dankbar sein für jeden Euro, der ihnen hilft, ein menschenwürdiges Leben zu gestalten. Um es ganz deutlich zu sagen: Leider haben die meisten Eltern oder Angehörigen, die zugunsten der Menschen mit Spina bifida und/oder Hydrocephalus vererbt haben, es bisher falsch gemacht. Sie haben nicht die Lebensfreude des Erbberechtigten gesichert, sondern der öffentlichen Hand eine Freude gemacht; denn diese wird den größten Teil des Erbes über die Jahre vereinnahmen. Sie können es aber besser machen mit den Erbschaften. Darum unsere herzliche Bitte, die Broschüre sorgfältig zu lesen und zu einem der wenigen in dieser Frage kompetenten Anwälte/Notare (Anschriften bitte per Mail erfragen) zu gehen und sich beraten zu lassen. Die meisten Notare sind für diese Art Testamente nicht vorbereitet. Daher sollten Sie nicht nur mit dem Notar Ihres Vertrauens reden, sondern auf jeden Fall mit einem kompetenten Fachanwalt/Notar auf diesem Gebiet.
Vor- und Nacherbschaft regeln [30 KB]
Quelle: Unsere Kirche (UK), Ausgabe 9 vom 28. Februar 2010, Seite 6
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